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Prognose von 2009 über den Anteil von Erneuerbaren Energien im Jahr 2020 bestätigt

Der Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. (BEE) hat vor elf Jahren eine Prognose veröffentlicht, die einen Anteil der Erneuerbaren Energien am Stromverbrauch von knapp 47 Prozent für das Jahr 2020 voraussagte. Aktuelle BEE-Berechnungen zeigen nun, dass in den ersten drei Quartalen diesen Jahres knapp 46 Prozent über Erneuerbare Energien gedeckt wurden, lässt man die Corona-Effekte außer Acht. „Es ist ein Erfolg der Erneuerbaren Branche, die es trotz aller Widerstände geschafft hat, für eine saubere und sichere Energiebereitstellung zu sorgen und knapp die Hälfte des Stromverbrauchs im Jahr 2020 durch Erneuerbare Energien zu decken“, kommentiert BEE-Präsidentin Dr. Simone Peter. „Und es ist auch eine Bestätigung für die vorausschauende Arbeit des BEE und seiner Fachverbände, die alles daran gesetzt haben, diese Entwicklung voranzutreiben, auch wenn vor zehn Jahren nur wenige an die Verdreifachung der Strommenge an Erneuerbaren Energien in einer Dekade geglaubt haben.“

Die Prognose aus dem Jahr 2009 habe sich auch für die Anteile der verschiedenen erneuerbaren Technologien nahezu bestätigt. „Diesen Erfahrungsreichtum und das Vorhandensein einer Vielzahl von wettbewerbsfähigen Technologien muss man jetzt bei den aktuellen Berechnungen im Kontext der Novellierung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) berücksichtigen“, so Peter. Der BEE weise schon lange darauf hin, dass der angenommene Bruttostrombedarf für das Jahr 2030 zu niedrig angesetzt sei und die Ausbaupfade der Bundesregierung nicht reichten, um das Ziel von 65% Ökostrom zu erreichen. „Und die braucht es mindestens, um die Klimaziele zu schaffen. In seinem 2030-Szenario sagt der BEE sogar eine technische Machbarkeit von über 80 Prozent voraus, wenn die politischen Weichen entsprechend gestellt werden“, so Peter weiter.

„Gerade an einem Tag wie heute, an dem weltweit für ambitionierten Klimaschutz demonstriert wird, können wir mit bezahlbaren, sauberen Technologien dienen, die den CO2-Ausstoß und damit die Erderwärmung begrenzen“, so Peter. Die Erneuerbaren Energien seien der Schlüssel für eine nachhaltige Energieversorgung, einen zukunftsfähigen Industriestandort und das Erreichen der Klimaschutzziele. „Nun muss angepackt und der Ausbau der Erneuerbaren vorangebracht werden, damit mindestens 65 Prozent Ökostrom im Jahr 2030 nicht nur ein Ziel auf dem Papier bleibt, sondern wir nach weiteren zehn Jahren wieder auf Prognosen zurückschauen können, die auch erreicht wurden“, so Peter abschließend.

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